Ernährungsberatung für Hunde

Malassimilation beim Hund

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ist der Überbegriff für Maldigestion und Malabsorption, die Folge davon ist eine verminderte Nährstoffausnutzung.

Maldigestion ist eine Störung der enzymatischen Aufspaltung der Nahrung für die es verschiedene Ursachen gibt. Die Störung kann angeboren oder erworben sein. Bei einem Mangel oder Fehlen bestimmter Verdauungssäfte spricht man von einer exokrinen Pankreasinsuffizienz die eine mögliche Ursache für eine Fehlverdauung sein kann.

Malabsorption ist eine verminderte Aufnahme bereits aufgespaltener Nahrungsbestandteile für die es auch viele Ursachen gibt.

Bei Hunden die an verschiedenen Verdauungsstörungen leiden wird sehr oft die Diagnose Allergie gestellt, was in den meisten Fällen bei der Suche nach der Ursache sich als Malassimalation herausstellt. Um die Verdauungsleistung zu prüfen gibt es entsprechende Kot-Untersuchung die vor endoskopischen Untersuchungen gemacht werden sollten.


Wichtig ist es die Ursache für die Probleme zu finden, die oft empfohlenen Ausschlußdiäten bringen in den meisten Fällen überhaupt nichts, außer daß die Nerven des Tierbesitzers blank liegen uns sich langsam Ratlosigkeit einstellt. Was nützt eine Diät mit exotischen Fleischsorten wie z.B. Strauss, Känguru wenn der Hund z.B. das Muskelfleisch unzureichend verdaut? Getreidefrei ist auch nicht immer die Lösung, das bringt nur etwas wenn eine Störung diesbezüglich vorliegt. Interessant dazu ist ein Artikel der hier im Orginal zu finden ist:

Artikel Quelle: Die Sequenzierung des Genoms unterstreicht die dynamische Frühgeschichte von Hunden
Freedman Ach, Gronau i., Schweizer RM, Ortega-Del Vecchyo D, Han E, Et Al. (2014) Die Sequenzierung des Genoms unterstreicht die dynamische Frühgeschichte von Hunden. PLOS Genetics 10 Absatz 1: e1004016. https://DOI.org/10.1371/Journal.pgen.1004016

in dem Artikel geht es zum einen darum daß die Abstammung des Haushundes vom Wolf neu “überdacht” werden sollte, möglich ist ein gemeinsamer Vorfahre der auf der einen Linie zum Wolf wurde und die andere Linie unser Haushund ist. Interessanterweise wurde ein Gen gefunden welches für die Verdauung von Stärke zuständig ist, AMY2B. Das zeigt, daß Hunde durchaus in der Lage sind stärkehaltige Nahrung zu verdauen.

Dein Hund lebt nicht von dem was er frisst, sondern von dem was er verdaut!


Eine Ernährungsberatung sollte das Ziel haben die Ursache für die Verdauungsbeschwerden zu finden!


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