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	<title>Medizin &#8211; Tiernahrung-Bergmann</title>
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	<description>Ernährungsberatung</description>
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	<title>Medizin &#8211; Tiernahrung-Bergmann</title>
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	<item>
		<title>Heute gelesen</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/heute-gelesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2019 15:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Barf]]></category>
		<category><![CDATA[Multiresistente Keime]]></category>
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					<description><![CDATA[Laut einer aktuellen Untersuchung der Universität Zürich von Rohfutter-Proben, sogenannten &#8222;Barf&#8220;-Menus, wurden in jeder zweiten Probe multiresistente Bakterien gefunden. Die resistenten Bakterien im Rohfutter können sich auf die Heimtiere übertragen &#8211; und damit auch auf den Menschen. So eine Aussage &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/heute-gelesen/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div aria-hidden="true"> </div>
<h4 class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true">Hundefutter mit Rohfleisch ist ein Gesundheitsrisiko?</h4>





<p>Laut einer aktuellen Untersuchung der Universität Zürich von Rohfutter-Proben, sogenannten &#8222;Barf&#8220;-Menus, wurden in jeder zweiten Probe multiresistente Bakterien gefunden. Die resistenten Bakterien im Rohfutter können sich auf die Heimtiere übertragen &#8211; und damit auch auf den Menschen.</p>



<p>So eine Aussage erzeugt Angst beim Verbraucher! Aus meiner Sicht ist das eine einseitige Information ohne die Hintergründe zu erklären. Leider ist das Thema sehr komplex und für medizinische Laien schwer zu verstehen. Das Thema &#8222;multiresistente Keime&#8220; haben vielleicht schon viele von Ihnen im Zusammenhang mit Meldungen von resistenten Keimen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelesen. Eine Information zu diesem sehr komplexen Thema finden Sie beim Bundesinstitut für Risikobewertung:</p>



<p><a href="https://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_esbl__und_ampc_bildenden_antibiotikaresistenten_keimen-106471.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (opens in a new tab)">externer Link zu Bfr.-Bund.de</a></p>





<p>&nbsp;</p>
<p>Vor ca. 25 Jahren hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Apotheker. Dieser berichtete das der Umsatz an Antibiotika steigend ist, immer mehr Menschen nehmen auch bei geringen Beschwerden Antiobiotika ein. Er meinte darüber könne man geteilter Meinung sein, vor allem was die &#8222;Zerstörung&#8220; der Darmflora betrifft, es gäbe ein weiteres Problem das wahrscheinlich erst in den nächsten 20 Jahren &#8222;aktuell&#8220; wird, nämlich die Resistenzen die sich dadurch entwickelt. Er war der Meinung das die Ausscheidungen der Menschen die Antibiotika einnehmen, als &#8222;Sondermüll&#8220; zu betrachten sind und NICHT in die Toilette gehören, denn von da aus geht es in die öffentliche Kanalisation und zur Kläranlage. Er meinte das in den Kläranlagen die Rückstände nicht oder nur unvollständig entfernt würden und im Trinkwasser wieder zu ALLEN Menschen zurück kommen. Er meinte somit nimmt dann Jedermann Antibiotika zu sich und deshalb bilden sich langfristig Resistenzen, die ein riesen Problem werden können.<span id="more-2302"></span></p>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile">
<figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2325 size-medium" src="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/10/hygiene-300x199.jpg" alt="Tiernahrung-Bergmann" width="300" height="199" srcset="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/10/hygiene-300x199.jpg 300w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/10/hygiene-768x509.jpg 768w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/10/hygiene-1024x678.jpg 1024w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/10/hygiene.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
<div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-medium-font-size">Dieses Bild beschreibt treffend das Thema!</p>



<p style="font-size: 10px;">Beitragsbild von Thomas Malyska bei Pixabay CC0 bis 31.12.18</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-spacer" style="height: 50px;" aria-hidden="true"> </div>



<p>Logisch und nachvollziehbar und das betrifft nicht nur Menschen sondern auch Tiere. In Massentierhaltungen werden Antiobiotika eingesetzt, die Ausscheidungen dieser Tiere gelangen über die Gülle auf die Felder und wir essen dann das Gemüse und Getreide. Vom Feld selber wird wahrscheinlich ein großer Teil auch ins Grundwasser gelangen usw. usw. Für mich war damals dieser Gedanke erschreckend und nun ist es so weit!</p>



<p>Hier ein Zitat aus dem Bericht vom Umweltbundesamt, den ganzen Artikel finden Sie im unten genannten Link:</p>



<p style="font-size: 15px;">&#8222;<em>Bereits geringe Konzentrationen von Antibiotikarückständen in der Umwelt reichen aus, um antibiotikaresistenten Bakterien einen Selektionsvorteil gegenüber nicht resistenten Bakterien zu verschaffen (Selektionsdruck). Die Selektion kann begünstigt werden durch weitere Umwelt-schadstoffe wie z. B. wie Biozide, Schwermetalle (Zink, Kupfer) und Antibiotikamischungen. Liegen Antibiotikaresistenzgene und Resistenzgene gegenüber z. B. Schwermetallen oder Bioziden zusammen in einem Bakterium vor, genügt schon ein Schwermetall oder Biozidwirkstoff, damit alle Gene in der Umwelt bestehen bleiben und sich verbreiten. Dieses Phänomen wird als Ko-Selektion von Resistenzgenen bezeichnet. In nährstoffreichen Abwässern, Klärschlämmen und Gülle ist die bakterielle Besiedlungsdichte oft sehr hoch. Durch diese hohe Zelldichte kann die Übertragung von genetischem Material zwischen den Bakterien, d. h. der horizontale Gentransfer, zusätzlich gefördert werden. Treffen all diese Faktoren an den Eintragspfaden von Antibiotika zeitgleich auf, fördert dies die Entstehung von antibiotikaresistenten Bakterien in der Umwelt&#8220;. </em></p>



<p class="has-background has-very-light-gray-background-color"><a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/181012_uba_hg_antibiotika_bf.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (opens in a new tab)">externer Link zu Umweltbundesamt</a></p>





<h4> </h4>
<h4>Benutzen Sie Kotbeutel?</h4>
<p>Verantwortungsbewußte Hundebesitzer haben schon immer das &#8222;Häufchen&#8220; ihres Hundes aufgesammelt und in eine Tüte gegeben, die Tüte im Müll entsorgt, wo diese dann in der Müllverbrennungsanlage landet und somit nicht mehr in den Kreislauf der Natur gelangt. Vor allem der Kot von Hunden die Antibiotika nehmen sollte so entsorgt werden und nicht in sogenannten &#8222;Bio-Kot-Tüten&#8220; die z. B. kompostierbar sind oder in der Natur liegen gelassen werden.</p>
<h4>Meine Meinung:</h4>





<p class="is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><span style="color: #000000;">Information statt Panikmache, wenn Sie sich zu BARF entschieden haben, es typgerecht zu Ihrem Hund passt, brauchen Sie nicht mit Schutzanzug, Mundschutz und Gummihandschuhen in der Küche stehen! Die &#8222;übliche&#8220; Hygiene wie Händewaschen, Säubern von Arbeitsplatz und Futterschüsseln ist meiner Meinung nach ausreichend!</span></p>
<p>&nbsp;</p>



<p style="font-size: 12px;">Beitragsbild von ADD bei Pixabay CC0 bis 31.12.18</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Giardiasis</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/giardiasis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 18:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Darmflora]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlehydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Protozoen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tiernahrung-bergmann.eu/?p=2262</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Unter Giardien versteht man eine Gattung von mikroskopischen Dünndarm-Parasiten, die zur Gruppe der tierischen Einzeller – der Protozoen gehören. Es existiert in zwei Formen: Trophozoit &#8211; im Darm Dauerstadium-Zyste, infektiöses Stadium &#160; Ansteckung: Die Krankheit wird meistens durch das &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/giardiasis/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&nbsp;</p>
<p>Unter Giardien versteht man eine Gattung von mikroskopischen Dünndarm-Parasiten, die zur Gruppe der tierischen Einzeller – der Protozoen gehören.</p>



<p>Es existiert in zwei Formen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Trophozoit &#8211; im Darm</li>
<li>Dauerstadium-Zyste, infektiöses Stadium</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ansteckung:</strong></h4>



<p>Die Krankheit wird meistens durch das Trinken von verunreinigtem Wasser (Hunde die aus Wasserpfützen, Gartenteichen, Tümpeln trinken) verursacht, seltener durch Lebensmittel, die mit verunreinigtem Wasser behandelt wurden. Die Infektion kann aber auch durch Lebensmittel übertragen werden, die von Infizierten angefasst wurden. Gute Handhygiene ist wichtig, um Infektionen zu vermeiden, bei Hunden darauf achten, das sich diese nicht ablecken (vor allem Analregion).</p>



<p>Zur Bekämpfung der Parasiten reicht eine gewöhnliche Desinfektion des Wassers mit Chlor nicht aus, durch Kochen werden sie jedoch abgetötet.</p>



<p>Die Inkubationszeit, also der Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch der Erkrankung, ist normalerweise 7–10 Tage, kann aber auch zwischen 5 und 25 Tagen betragen. Bei vielen Übertragenen heilt die Infektion aus, ohne dass es zu Symptomen gekommen ist, einige scheiden mit dem Stuhl/Kot infektiöse Zysten aus, ohne selber Symptome zu haben, manche entwickeln Symptome.</p>



<p>Besonders zu Beginn der Erkrankung, im akuten Stadium, tritt häufig wässriger Durchfall auf. Es können Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Durchfall und übelriechender Stuhlgang/Kot auftreten. Andere Symptome können Müdigkeit und Gewichtsverlust sein, auch Fieber. Die Symptome dauern in der Regel 2–4 Wochen.</p>



<p>Bei einem intaktem Immunsystem können Menschen und Tiere gesunden, auch ohne Behandlung. Bei geschwächtem Immunsystem kann die Erkrankung in die chronische Form über gehen. Außer den bereits genannten Verdauungsbeschwerden kann eine Malabsorption sowie Beschwerden und Reizungen von Augen, Haut, Gelenken und Harnwegen dazu kommen.</p>



<p>Ein Nachweis von Giardien erfolgt über Stuhl/Kotproben.</p>



<p>Die Behandlung erfolgt u. a. mit Metronidazol beim Mensch und Haustier.</p>


<hr class="wp-block-separator" />


<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Bei einem starken Giardienbefall mag zwar die &#8222;chemische Keule&#8220; eine schnelle kurzfristiges Abklingen der Beschwerden bewirken, ganzheitlich gesehen führt diese Behandlung zu einer weiteren Schwächung des Immunsystems und der Entgiftungsorgane.</p>
</blockquote>


<hr class="wp-block-separator" />


<p>Das infektiöse Stadium ist die Zyste. Sie wird oral aufgenommen und übersteht aufgrund ihrer relativ widerstandsfähigen Zystenwand die Magenpassage. Im proximalen Dünndarm exzystiert die Zyste und entlässt zwei Trophozoiten.</p>



<p>Da das Mikrovilli-Epithel im Dünndarm etwa alle 72 h erneuert wird, wechseln die Trophozoiten häufig ihre Stelle. Die Anheftung wird von Mikrotubuli und kontraktilen Proteinen gesteuert, wobei auch die Interaktion von Lektinen mit oberflächengebundenen Zuckern eine Rolle spielt. Durch die Anheftung der Trophozoiten in den Mikrovillisaum der Darmzellen zur Reizung der Zelloberfläche und Störungen der Nährstoffaufnahme im Darm. Dabei kommt es nicht zu einer direkten mechanischen Schädigung des Darmepithels, sondern zu komplexen Reaktionen.</p>



<p>Die Aktivierung von CD8+-T-Lymphozyten führt zu einer Verkürzung der Mikrovilli. Darüber hinaus kommt es zur Verminderung der Aktivität der Zweifachzucker** abbauenden Enzyme, zu einer Hyperplasie der Darmkrypten, einer verstärkten Sekretion von Chlorid-Ionen, zu einer Erhöhung der Durchlässigkeit der Darmwand durch Aufbrechen der Zellkontakte, zu einer Steigerung des Zelluntergangs und zu einer Schädigung der Darmzellen durch eiweißspaltende Enzyme und Lektine* (Proteine die u. a. in Pflanzen vorkommen, genauer gesagt sind es die Abwehrstoffe der Pflanzen gegen Fressfeinde.)</p>



<p style="font-size: 12px;">** Beispiele Vorkommen in: Cellulose, Milchzucker, Glykogen (in Leber), Malzzucker, Rohr-Rübenzucker, Bienenhonig, Pflanzenfarbstoffe im Zellsaft, Hülsenfrüchte, Stärke.</p>



<p style="font-size: 12px;">*Lektine Vorkommen in: Hülsenfrüchten, Nachtschattengewächsen (Kartoffeln), Mais, Milch und Fleisch von Tieren die mit Mais gefüttert werden, Gurken, Zucchini.</p>



<p>Giardien ernähren sich vom Schleim der Dünndarmschleimhaut und vom Darminhalt des Wirtes. Die aufgenommenen Kohlenhydrate werden in Form von Glykogen gespeichert und anaerob abgebaut. Ein weiterer Stoffwechselweg ist z. B. die Buttersäuregärung (Glykoloyse von Zucker zu Pyruvat). Bei Giardien spielt außerdem der Aminosäure-Metabolismus eine wesentliche Rolle in der Energie-Gewinnung (Arginin-Dihydrolase-Stoffwechselweg).</p>



<p>Bei Durchführung einer Giardienbehandlung empfiehlt sich eine Diät die arm an Zweifachzucker und Lektinen ist, siehe ** und * , sowie meiden von besonders Argininreichen Lebensmitteln wie: Gelatine, Soja, Kürbiskerne, Erdnüsse, Mandeln, Pinienkerne, Haselnüsse, Pferdefleisch, Rehfleisch.</p>



<p>Zur naturheilkundlichen Unterstützung können Sie Huminsäuren z. B. Anibio Moortrunk und Kuren mit Kräuterpräparaten z. B. Anibio Wurmalin verabreichen.</p>
<h6>externe Links:</h6>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2268" src="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio16-150x150.jpg" alt="Tiernahrung-Bergmann" width="150" height="150" srcset="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio16-150x150.jpg 150w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio16-180x180.jpg 180w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />
<figcaption><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2269" style="width: 150px;" src="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio15.jpg" alt="Tiernahrung-Bergmann" width="960" height="1280" srcset="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio15.jpg 960w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio15-225x300.jpg 225w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio15-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figcaption>
</figure>


<hr class="wp-block-separator" />


<p style="font-size: 12px;">Beitragsbild von Kurt Duschek auf Pixabay CC0 bis 31.12.18 , Produktbilder: Ingrid Bergmann von Ladenprodukten</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Milbenallergie</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/milbenallergie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 11:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Milben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tiernahrung-bergmann.eu/?p=2240</guid>

					<description><![CDATA[Ein oft unterschätztes Problem Wer denkt schon an eine Milbenallergie bei Durchfall und Erbrechen beim Hund? So ging es mir auch als mein eigener Hund blutigen Durchfall und Erbrechen mit Blutbeimengung hatte. Alle Untersuchungen auf die üblichen &#8222;Verdächtigen&#8220; fielen negativ &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/milbenallergie/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Ein oft unterschätztes Problem</h3>



<p>Wer denkt schon an eine Milbenallergie bei Durchfall und Erbrechen beim Hund?</p>



<p><em>So ging es mir auch als mein eigener Hund blutigen Durchfall und Erbrechen mit Blutbeimengung hatte. Alle Untersuchungen auf die üblichen &#8222;Verdächtigen&#8220; fielen negativ aus, Röntgen und Ultraschall ohne Befund. </em></p>



<p>Ein einfacher Vortest der bei vielen Laboren angeboten wird, brachte Licht ins Dunkel. Milben: Reaktionsklasse 5, die höchst mögliche Stufe.</p>



<p>Bei diesem Screeningtest werden Allergen-spezifische Antikörper der Klasse IgE auf 4 Allergen-Gruppen getestet: Milben (Hausstaub- und Vorratsmilben), Pollen (Gräser-, Kräuter- und Baumpollen), Pilzsporen und Floh(speichel).</p>


<hr class="wp-block-separator" />


<h4 class="wp-block-heading">Hausstaubmilben:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Dermatophagoides farinae</em> (amerikanische Milbe)</li>
<li><em> Dermatophagoides pteronyssinus</em> (europäische Milbe)</li>
</ul>



<p>Milben sind weltweit verbreitet und zählen zur Gruppe der Spinnentiere. Mit bloßem Auge sind die 0,1 bis 0,5 mm großen Tierchen nicht zu sehen. Die Tiere selbst sind harmlos, sie können weder stechen noch beißen und übertragen keine Krankheiten. Sie leben natürlicherweise im Hausstaub und ernähren sich hauptsächlich von Hautschuppen, Schimmelpilzen und Bestandteilen aus Mehlprodukten. Die Lebensspanne einer Hausstaubmilbe beträgt etwa 2-4 Monate. In dieser Zeit bildet sie ungefähr das 200-fache ihres Gewichtes an Exkrementen. Milben gibt es generell in jedem Haushalt, sie sind kein Anzeichen für mangelnde Hygiene.</p>



<p><em>Maßnahmen zur Bekämpfung: Hundebetten sehr oft waschen, Fußböden und Umgebung saugen und mit dem Dampfreiniger bearbeiten. Zu empfehlen ist das Anibio Umgebungsspray und zur Anwendung auf dem Hund gibt es das Anibio Haut + Fell Spray.</em></p>



<p class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2246" src="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anbio9-225x300.jpg" alt="Tiernahrung-Bergmann" width="225" height="300" srcset="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anbio9-225x300.jpg 225w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anbio9-768x1024.jpg 768w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anbio9.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />erhältlich im Laden.<br /><br /></p>


<hr class="wp-block-separator" />


<p class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2247" src="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio14-225x300.jpg" alt="Tiernahrung-Bergmann" width="225" height="300" srcset="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio14-225x300.jpg 225w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio14-768x1024.jpg 768w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/06/anibio14.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />erhältlich im Laden.<br /><br /></p>


<hr class="wp-block-separator" />


<p>Tränende entzündete Augen, Nasenausfluss und allergisches Asthma können auch Anzeichen einer Hausstaubmilbenallergie sein. Eine Hausstaubmilbenallergie wird nicht durch die Milben selbst, sondern durch das Einatmen ihres (im Hausstaub mit enthaltenen) Kotes ausgelöst. Man spricht auch von einer inhalativen Allergie. Die auslösenden Allergene befinden sich zwar auch (in geringerer Menge) im Inneren der Milbenkörper, hauptsächlich aber im Milbenkot.</p>


<hr class="wp-block-separator" />


<h4 class="wp-block-heading">Vorratsmilben:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Acarus siro</em> (Mehlmilbe)</li>
<li><em> Tyrophagus putrescentiae</em> (Modermilbe)</li>
</ul>



<p>Vorratsmilben sind weltweit in Haushalten verbreitet und leben auf Lebensmittelvorräten, u.a. Das Vorkommen ist saisonal, nur bei optimalen Bedingungen ganzjährig; maximale Milbenkonzentrationen im Sommer. Die optimale Temperatur für Vermehrung und Wachstum beträgt 32°C, die optimale Luftfeuchtigkeit 90 %. Diese Milbe ernährt sich von organischem Material, insbesondere fetthaltigen Lebensmitteln und Schimmelpilzen (Vorsicht wenn bei Ihrem Hund noch eine Schimmelpilz Allergie festgestellt wurde).</p>



<p>Maßnahmen: bei positivem Befund sollte Ihr Hund keinerlei Trockenfutter, Trockengemüse und auch keine Hundekekse mehr erhalten sowie kein Fertigfutter (auch Dosen) mit Getreideprodukten z. B. Nudeln. Leider kann auch verarbeitetes Gemüse in den Dosen vor der Verarbeitung von Milben befallen gewesen sein. Viele Hundebesitzer meinen, daß die Fleischsorte nicht vertragen wird, in Wirklichkeit sind es Milben die auf dem Gemüse waren vor Verarbeitung. Das gilt auch für selbst zubereitete Nahrung. Sie wissen nie, bzw. können nicht erkennen, ob bei der Lagerung ein Milbenbefall vorlag. Auch bei Trockenobst ist es möglich das dieses mit Milben befallen ist. Es ist sehr schwierig bzw. unmöglich das passende Futter zu finden.</p>


<hr class="wp-block-separator" />


<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Leider hilft es nicht die Nahrungsmittel einzufrieren. Sie töten damit zwar die Milben aber nicht deren Ausscheidungsprodukte!</p>
<p>&nbsp;</p>
</blockquote>


<hr class="wp-block-separator" />


<p>Vorratsmilben können auch als Nahrungsmittelallergene anaphylaktische Reaktionen auslösen, vorzugsweise Acarus siro und Lepidoglyphus destructor (Pflaumenmilbe) finden sich in großen Mengen in Getreide- und Ölsamenspeichern. Milbenallergen gelangt bei der Verarbeitung des Mahlgutes z. B. in Mehle, wird bei der Speisezubereitung nicht denaturiert, wird über die Darmschleimhaut resorbiert und löst auf enteralem Wege u. a. Urtikaria, gastroenteritische Symptome und Anaphylaxien aus. </p>



<p><em>Wenn ihr Hund extreme Verdauungsprobleme aufgrund einer Milbenallergie hat gibt es meiner Meinung nach nur eine Lösung, nämlich alle Nahrungsmittel per Bioressonanz direkt zu testen. Das habe ich bei meinem Hund so gemacht. Bioressonanz Testungen machen entsprechend ausgebildete Tierheilpraktiker. </em></p>



<p>Es gibt Hunde die auf beide Milbenarten allergisch reagieren oder nur auf eine Milbenart. Bitte beachten Sie das bei einer Allergie auf Vorratsmilben auch Hautprobleme auftreten können mit heftig juckendem Ausschlag.</p>


<hr class="wp-block-separator" />


<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Bei einer Milbenallergie kommt es sehr oft zu Kreuzreaktionen mit Krustentieren wie Krebse, Krabben, Shrimps, Scampi, Garnelen, Langusten, Hummer und Weichtieren wie Schnecken, Muscheln und Austern.</p>
<p>Achtung: Grünlippmuschel Präparate zur Gelenkprophylaxe!</p>
</blockquote>


<hr class="wp-block-separator" />


<p style="font-size: 12px;">Beitragsbild von Peter Morth auf Pixabay CC0 bis 31.12.18, Produktbilder von Ingrid Bergmann</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hundesenioren</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/hundesenioren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 15:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorfutter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tiernahrung-bergmann.eu/?p=2223</guid>

					<description><![CDATA[Braucht Ihr Hund ein Seniorfutter? Altern ist ein ganz normaler Prozess und ab wann ein Hund ein Senior ist, kann man nicht allgemein sagen. Seniorenfutter ist ein großer Industriezweig und wenn man die Aufschrift auf einigen Verpackungen liest &#8220; Seniorfutter &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/hundesenioren/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Braucht Ihr Hund ein Seniorfutter?</h3>



<p>Altern ist ein ganz normaler Prozess und ab wann ein Hund ein Senior ist, kann man nicht allgemein sagen. Seniorenfutter ist ein großer Industriezweig und wenn man die Aufschrift auf einigen Verpackungen liest &#8220; Seniorfutter ab dem 7. Lebensjahr&#8220; dann hat der Verbraucher gleich die Antwort auf die Frage ab wann sein Hund älter ist. Ich halte solche Pauschalaussagen für wenig sinnvoll.</p>



<p>Für mich stellt sich die Frage ob es überhaupt möglich ist, ein Seniorfutter zu kreieren und nach welchen Kriterien wird das hergestellt? Erst wenn Beschwerden aufgrund des Alters auftreten, sollte das Futter angepasst werden und die Veränderungen sind so vielfältig, daß es für mich fast unmöglich erscheint für jede altersbedingte Einschränkung ein Fertigprodukt zu entwickeln.</p>



<p>Älterwerden kann mit Krankheiten einhergehen &#8211; ist aber nicht in jedem Fall so. Warum ein Seniorfutter ab einem gewissen Alter &#8211; meiner Meinung nach nicht notwendig. Wenn die Schnauze und das Fell grau wird, sind das äußerliche Anzeichen des Älterwerdens, aber kein Hinweis das Futter zu ändern. Fellveränderung und vorzeitiges Ergrauen kann ein Hinweis sein auf Mängel oder Mehrbedarf an Nährstoffen, das gilt für alle Altersklassen.</p>


<hr class="wp-block-separator" />


<p><em>Im Gegensatz zum Menschen lebt der Hund nicht in der Vergangenheit (&#8222;früher war alles besser&#8220;) sondern im Hier und Jetzt und kann sich problemlos mit Veränderungen (z. B. mangelndes Gehör, Nachlassen der Sehkraft) abfinden und dennoch Lebensfreude geniessen. Sinnvoll eingesetzte Nahrungsergänzungen z. B. zur Entgiftung, Darmflora Pflege, Verdauungsunterstützung und Mittel zur Erhaltung der Beweglichkeit tragen zur Aufrechterhaltung der Lebensqualität bei.</em></p>


<hr class="wp-block-separator" />


<p>Bevor eine Futterumstellung vorgenommen wird, rate ich zu einer Blutkontrolle beim Tierarzt um Mängel oder Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Wenn z. B. Nierenprobleme, Herzprobleme oder anderes festgestellt wird, dann ist auch neben der tierärztlichen Behandlung eine Futterumstellung anzuraten und in sehr vielen Fällen passen die meisten Fertigprodukte nicht für das Problem oder werden nicht gefressen.</p>



<p>Ältere Hunde fressen oft weniger (kann auch krankheitsbedingt sein), haben aber den gleichen oder sogar einen höheren Nährstoffbedarf der nicht immer alleine mit dem Futter abzudecken ist, sondern mit Nahrungsergänzungen, die je nach Fall individuell ausgewählt werden.</p>



<p>Viele ältere Hunden haben Gelenkbeschwerden, auch für diesen Fall gibt es sinnvolle Nahrungsergänzungen. Aufgrund der Gelenkbeschwerden kann die Bewegung eingeschränkt sein und Übergewicht entstehen, was sich negativ auf die Gelenke auswirken kann. In diesem Fall ist eine Umstellung auf ein schmackhaftes fettarmes Futter sinnvoll und es sollten die täglichen Belohnungshäppchen &#8222;unter die Lupe&#8220; genommen werden.</p>



<p>Viele vor allem harte Kausachen werden im Alter aufgrund der nachlassenden Verdauungstätigkeit oder Zahnproblemen nicht mehr vertragen und liegen schwer im Magen und sollten durch weichere Produkte ersetzt werden oder ganz darauf verzichtet werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtung und Beratung um die Lebensqualität im Alter lange aufrecht zu erhalten.</p>
</blockquote>


<hr class="wp-block-separator" />


<p style="font-size: 12px;">Beitragsbild von Mrs.Brown bei Pixabay CC0 bis 31.12.18</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mikroskopische Nahrungsausnutzung</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/mikroskopische-nahrungsausnutzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 May 2019 12:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tiernahrung-bergmann.eu/?p=2102</guid>

					<description><![CDATA[  Was ist das und wofür? Die mikroskopische Untersuchung auf Nahrungsausnutzung des Hundekots gibt Anhaltspunkte für eine mangelhafte Verdauungsleistung unterschiedlicher Ursachen. Im Labor wird der Kot nach Verdauungsrückständen wie z. B.: Stärke Neutralfett Fettsäuren Seifen Muskelfasern Bindegewebe &#160; Diese einfache &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/mikroskopische-nahrungsausnutzung/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"> </h4>
<h4>Was ist das und wofür?</h4>



<p>Die mikroskopische Untersuchung auf Nahrungsausnutzung des Hundekots gibt Anhaltspunkte für eine mangelhafte Verdauungsleistung unterschiedlicher Ursachen.</p>



<p>Im Labor wird der Kot nach Verdauungsrückständen wie z. B.:</p>





<ul class="wp-block-list">
<li>Stärke</li>
<li>Neutralfett</li>
<li>Fettsäuren</li>
<li>Seifen</li>
<li>Muskelfasern</li>
<li>Bindegewebe</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>



<p>Diese einfache und kostengünstige Untersuchung gibt einen ersten Hinweis im Sinne einer Maldigestion/Malabsorption.</p>



<p>Wird vermehrt <strong>Stärke homogen gequollen</strong> im Kot gefunden, lässt das auf eine gestörte Verdauung im Dünndarm schließen.</p>



<p>Ein vermehrter Nachweiß von <strong>Stärke</strong> im Kot ist meist auf eine mangelhafte Kohlehydrat-Verdauung zurückzuführen. Ursache hierfür ist oft eine exkretorische Pankreasinsuffizienz mit verminderter Sekretion von Kohlehydrat-spaltenden Enzymen. Eine weitere Untersuchung der Pankreas Elastase im Kot kann sinnvoll sein.</p>



<p>Ein vermehrter Nachweis von <strong>Neutralfett</strong> im Kot deutet auf eine unzureichende Aufspaltung von Nahrungsfetten hin. Ursachen dafür sind z. B. Mangel an fettspaltenden Enzymen, Gallesekretionsstörungen oder Störung der Gallensäurenrückresorption. Eine ergänzende Untersuchung der Gallensäuren im Kot kann sinnvoll sein.</p>



<p>Ein vermehrter Nachweis von<strong> Fettsäuren</strong> im Kot deutet auf eine Resorptionsstörung im Dünndarm hin. Mögliche Ursachen können Dünndarmentzündungen sein.</p>



<p>Das Vorhandensein von <strong>Muskelfasern</strong> im Kot deutet auf die Folgen einer verminderten Proteinverdauung (Fleisch) hin. Ursachen dafür kann eine exkretorische Pankreasinsuffizienz sein, mit verminderter Sekretion eiweißverdauender Enzyme oder eine gestörte Verdauung im Magen.</p>



<p>Je nach Befund sind Anpassungen des Futters notwendig z. B.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Änderung in der Zusammensetzung z. B. weniger Fett</li>
<li>Änderung der Zutaten z. B. mehr Fisch als Fleisch, weniger Kohlehydrate</li>
<li>Änderung der Darreichungsform z. B. gedünstet, anstatt roh</li>
<li>Nahrungsergänzungen zur Unterstützung des Magens</li>
<li>Nahrungsergänzungen zur Unterstützung der Fettverdauung</li>
<li>Auswahl geeigneter Darmprobiotika</li>
<li>Auswahl geeigneter Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe</li>
<li>Anregung weiterer tierärztlicher Untersuchungen z. B. Vitamin B12 und Folsäure im Blut bestimmen und Ultraschalluntersuchungen der Innenorgane</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Diese Untersuchung ist eine Momentaufnahme und sollte nach Futteranpassung ggf. mehrmals wiederholt werden.</p>
</blockquote>



<p>Die mikroskopische Nahrungsausnutzung vom Hundekot führt ein vom Tierarzt, Heilpraktiker oder Ernährungsberater beauftragtes Labor durch, wo Sie auch die Röhrchen für die Kotprobe erhalten. Als Probematerial wird eine Kotprobe von 1 Tag benötigt.</p>
<p>



</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Beitragsbild fotografiert von Ingrid Bergmann</h6>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Essentielle Aminosäuren für Hunde</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/essentiellen-aminosaeuren-fuer-hunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2019 15:19:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tiernahrung-bergmann.eu/?p=1908</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Grundbausteine der Proteine. Der Hundekörper kann neue Proteine aus Aminosäuren herstellen, vorausgesetzt dass alle erforderlichen Aminosäuren zur Verfügung stehen. Essentielle (lebensnotwendige) Aminosäuren (Eiweißbausteine) können nicht vom Hundekörper selbst hergestellt werden, sondern müssen ständig mit der Nahrung zugeführt werden und &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/essentiellen-aminosaeuren-fuer-hunde/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&nbsp;</p>
<h4>Grundbausteine der Proteine.</h4>
<p>Der Hundekörper kann neue Proteine aus Aminosäuren herstellen, vorausgesetzt dass alle erforderlichen Aminosäuren zur Verfügung stehen. Essentielle (lebensnotwendige) Aminosäuren (Eiweißbausteine) können nicht vom Hundekörper selbst hergestellt werden, sondern müssen ständig mit der Nahrung zugeführt werden und können auch nicht im Körper gespeichert werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Arginin:</strong> ist vor allem für Junghunde unentbehrlich. Es wird für die normale Proteinsynthese benötigt und im Leberstoffwechsel für die Harnstoffbildung und den Ammoniakabbau. Arginin kommt fast in allen Proteinen vor, hohe Gehalte weisen Haselnuss-, Paranuss- und Mandelprotein auf. Arginin hat eine immunstärkende Wirkung.</li>
<li><strong>Histidin:</strong> spielt eine wichtige Rolle beim Proteinmetabolismus, insbesondere bei der Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Es ist Bestandteil des aktiven Zentrums von Enzymen. Besonders reich an Histidin sind Bananenprotein sowie Rindfleisch- und Fischprotein, Casein.</li>
<li><strong>Isoleucin:</strong> fördert den Muskelstoffwechsel und sorgt für Proteinzuwachs im Muskel, ist wichtig für einen ausgeglichenen Stickstoffhaushalt und beteiligt beim Transport einiger Neurotransmitter. Vorkommen in Hülsenfrüchten und Fleischproteinen.</li>
<li><strong>Leucin:</strong> ist ebenfalls für den Muskelstoffwechsel wichtig, verhindert nach Anstrengung den Abbau von Protein aus dem Muskel. Leucin regt die Insulinausschüttung an und senkt die Cortisolspiegel. Vorkommen in Käse, Rinderleber, Hühnerbrust, Milch, Lachs, Reis und Erbsen.</li>
<li><strong>Lysin:</strong> wird zur Neubildung von Muskel- und Bindegewebe benötigt und hält das Immunsystem leistungsstark, ist beteiligt beim Knochenwachstum und Zellwachstum. Lysin dient als Ausgangsstoff für die körpereigene Carnitinsynthese. Lysin verstärkt die Wirkung von Arginin. Es verstärkt die Speicherung von Calcium im Körper. Bei einer auf Getreide basierender Ernährung kann beim Hund ein Lysinmangel entstehen. Lysin ist reichlich enthalten in Fleisch, Fisch, Milch, Eiern und Hefe.</li>
<li><strong>Methionin:</strong> ist eine schwefelhaltige Aminosäure und ermöglicht die Bildung von Cystein und Taurin im Körper und wird bei der Synthese zahlreicher körpereigener Stoffe als Schwefel- und Methylgruppen-Lieferant benötigt. Methionin unterstützt die Regeneration von Leber- und Nierengewebe, entgiftet den Körper und hilft gegen Allergien, fördert die Wundheilung und kann die negativen Folgen von Stress lindern. Reich an Methionin sind Vollei, Vollkornbrot, Sesam, Mais, Reis und Molkenprotein.</li>
<li><strong>Phenylalanin:</strong> wird zur Synthese der wichtigen körpereigenen Proteine Insulin, Papain und Melanin sowie des Schilddrüsenhormons Thyroxin benötigt. Es spielt eine Rolle bei der Eleminierung von Schadstoffen durch Nieren und Blase. Phenylalanin kann vom Körper in die Neurotransmitter Dopamin und Norephinephrin umgewandelt werden. Besonders reich an Phenylalanin sind: Casein, Haselnussprotein, Reisprotein und Eiprotein.</li>
<li><strong>Threonin:</strong> ist ein wichtiger Baustein vieler Proteine, wobei es beispielsweise in Kollagen des Bindegewebes häufig vorkommt. Kollagen ist wichtige Substanz der Knochen und Zähnen, aber auch der Sehnen und Bänder. Damit Threonin optimal im Körper wirken kann, müssen Magnesium, Vitamin B3 und Vitamin B6 ebenfalls in ausreichenden Mengen vorhanden sein. Threonin ist sowohl in Fleisch- und Fischprodukten als auch in Erbsen, Sojabohnen und Nüssen vorhanden.</li>
<li><strong>Tryptophan:</strong> dient in erster Linie zur Proteinsynthese und auch zur Synthese des Neurotransmitters Serotonin. Melatonin und Trypsamin sind weitere Syntheseprodukte. Die Effizienz der Umwandlung von Tryptophan in Nikotinsäure ist durch das Vorhandensein dominanterer konkurrierender Stoffwechselwege im allgemeinen gering. Tryptophan wird in Gegenwart von Sauerstoff leicht abgebaut (lebensmitteltechnische Verarbeitungsprozesse). Reichlich enthalten in Lactalbumin (Anteil von Molkenprotein), Vollei, Nüssen, Milch, Erbsen, Kartoffeln und Käse.</li>
<li><strong>Valin</strong>: Valin hat eine wichtige Funktion beim Proteinaufbau: In dem Valin die Insulinausschüttung anregt, sorgt es nicht nur für eine Regulation des Blutzuckers, sondern zusätzlich für eine schnelle Aufnahme aller Aminosäuren in die Muskulatur und die Leber. In der Muskulatur ist der Valin-Anteil besonders hoch. Reichlich enthalten in Hülsenfrüchten, Getreide, Geflügel- Rindfleisch, Lachs, Eiern und Walnüssen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>



<p>Wird Protein extremer Hitze ausgesetzt (industrielle Herstellung vor allem von Trockenfutter und auch bei einigen Dosenprodukten), kommt es zu Brückenbindungen zwischen Aminosäuren, die zu einer schlechteren Verdaulichkeit des Gesamtproteins des Futters führen. Vor allem der Lysingehalt von handelsüblichen Heimtierfuttermitteln muss sorgfältig überwacht werden und gegebenfalls Lysin zugesetzt werden. Getreidebasierende Futtermittel können zu wenig Lysin und Tryptophan enthalten und sollten durch fleischhaltige Produkte ergänzt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>





<p style="font-size: 12px;"><em>Quelle: &#8222;Ernährung von Hund und Katze&#8220; Case, Carey, Hirakawa / Schattauer Verlag 1997. E.Mindell: &#8222;Die Vitamin Bibel&#8220; Wilhelm Heyne Verlag München Ausgabe 01/2007.</em></p>





<p style="font-size: 12px;"><em>Bild von Open Clipart- Vectors bei Pixabay CC0 bis 31.12.18<br /></em></p>


]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gefahren beim Hundespaziergang</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/gefahren-beim-hundespaziergang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2019 22:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Giftig für Hunde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tiernahrung-bergmann.eu/?p=1879</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Das Spazierengehen kann für manche Hundebesitzer ziemlich anstrengend und gefährlich für den Hund werden, wenn dieser alles Mögliche aufnimmt oder frisst. Essensreste, Nahrungsmittelverpackungen, Hinterlassenschaften von anderen Tieren, Kadaver von verendeten Tieren (auch Gülle zur Düngung von Feldern, die mit &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/gefahren-beim-hundespaziergang/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Spazierengehen kann für manche Hundebesitzer ziemlich anstrengend und gefährlich für den Hund werden, wenn dieser alles Mögliche aufnimmt oder frisst.</p>



<p>Essensreste, Nahrungsmittelverpackungen, Hinterlassenschaften von anderen Tieren, Kadaver von verendeten Tieren (auch Gülle zur Düngung von Feldern, die mit Kadavern kontaminiert sind), verunreinigte Wasserpfützen, Pestizide (Vorsicht auch bei Parkplätzen diese werden oft mit starken Desinfektionsmitteln besprüht), Blaualgen in Gewässern und Nester des Eichenprozessionsspinners sind Gefahrenquellen für Hund und auch Menschen.</p>



<p>Besonders gefährlich für Hunde können Kadaver von verendeten Tieren (auch in Gewässern) und Gülle auf Feldern werden (in den Güllebehältern könnten auch verendete Tiere sein) und im schlimmsten Fall zu einer Vergiftung mit dem <strong>Bakterium Chlostridium botulinum</strong> führen.</p>



<p class="has-text-color has-cyan-bluish-gray-color"><em>Unter dem Krankheitsbild „Botulismus“ versteht man klassischerweise eine Intoxikation (direkte Aufnahme von Gift) bei Mensch und Tier mit einem hochpotenten Nervengift, welches durch C. botulinum, produziert wird. Das sogenannte Botulinum-Neurotoxin (BoNT) bindet an Nervenzellrezeptoren und hemmt die Reizübertragung an die Muskulatur durch eine Blockade der Neurotransmitterfreisetzung. Hierdurch kommt es zu Lähmungserscheinungen, die oft zum Tod führen. Es sind sieben serologisch verwandte Toxinformen bekannt (A, B, C, D, E, F, G). Während Toxintyp G keine Krankheitssymptome hervorzurufen scheint, sind die Toxintypen A, B, E und F als Auslöser des Botulismus beim Menschen beschrieben. Die Toxintypen C und D werden vor allem für Erkrankungen bei Geflügel, Nerzen und Rindern verantwortlich gemacht.</em></p>



<p>Beim Hund (Risikogruppe sind Jagdhunde) kann die Aufnahme von mangelhaft konserviertem oder verschmutzem Futter (Futtervergiftung), Aas oder Kadavern zu einer Vergiftung mit <strong>Neurotoxin C </strong>oder evtl.<strong> Sporen des obligat anaeroben Chlostridium botulinum</strong> führen. Das starke Gift bewirkt eine diffuse neuromuskuläre Blockade des unteren motorischen Neuronsystems (Paralyse) und Funktionsausfälle des vegetativen Nervensystems. Nach der Aufnahme von Aas oder Kadavern, (vor allem in der warmen Jahreszeit) kann es in einer Zeitspanne von 6 Stunden bis zu 6 Tagen zu folgenden Symptomen kommen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steifer Gang, verkürzte Schritte, aufsteigende aktue Nachhandschwäche.</li>
<li>Hypo- und Atonie der Skelettmuskeln</li>
<li>Ausfall der motorischen Hirnnerven</li>
</ul>



<p><em>in milden Verläufen kann innerhalb von 2 bis 3 Wochen eine langsame Besserung und und spontane Genesung eintreten, bei schwerem Verlauf Tod durch akute Atemlähmung oder andere Organkomplikationen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>





<h5 class="wp-block-heading">Vorsicht beim Baden in Gewässern:</h5>
<p>Es kommt immer wieder vor, dass Hunde schwer erkranken oder sogar sterben, nachdem sie Wasser getrunken haben, in dem giftige Blaualgen waren.</p>



<p>Gerade während eines langanhaltenden heißen und trockenen Sommers können sich die Blaualgen in Seen und Teichen verstärkt bilden. Die <strong>Blaualgenvergiftung</strong> wird durch <strong>Gifte der Cyanobakterien</strong> verursacht. Gefahrenquelle sind stehende Süßwasser: warme, flache, ruhige Bereiche von Seen, Teichen, Bächen und großen Pfützen, die lange dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Auch im Brackwasser der Küstenregionen der Meere kann es zur sogenannten Algenblüte kommen. Gewässer mit Blaualgen sind bläulich-grünlich getrübt, die Sichttiefe beträgt weniger als 1 Meter, am Ufer bilden sich Schaum und Schlieren.</p>



<p>Sypmtome einer Blaualgenvergiftung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Durchfall</li>
<li>Erbrechen</li>
<li>Krämpfe, Atemnot</li>
<li>Bewusstseinsstörungen</li>
</ul>



<p>bei Menschen können die Blaualgen Kopfschmerzen, Hautreizungen und andere Probleme auslösen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Welche Gefahren gibt es noch?</h5>
<p>&nbsp;</p>





<blockquote>
<p>Die Nester des Eichenraupenspinners sind gefährlich für Hunde und Menschen.</p>
</blockquote>



<p>Eine Information dazu von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft finden Sie unter diesem Link:</p>



<p><a href="https://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/066204/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Externer Link zu LWF-Bayern</a></p>





<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-size: 12px;">Beitragsbild von Sino 13 bei Pixabay CC0 bis 31.12.18</p>





<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Malassimilation beim Hund</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/malassimilation-beim-hund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 12:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tiernahrung-bergmann.eu/?p=1761</guid>

					<description><![CDATA[  Was ist das? Ein Überbegriff für Maldigestion und Malabsorption, die Folge davon ist eine verminderte Nährstoffausnutzung. Maldigestion ist eine Störung der enzymatischen Aufspaltung der Nahrung für die es verschiedene Ursachen gibt. Die Störung kann angeboren oder erworben sein. Bei &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/malassimilation-beim-hund/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h5> </h5>
<h5>Was ist das?</h5>
<p class="has-medium-font-size">Ein Überbegriff für Maldigestion und Malabsorption, die Folge davon ist eine verminderte Nährstoffausnutzung.</p>



<p>Maldigestion ist eine Störung der enzymatischen Aufspaltung der Nahrung für die es verschiedene Ursachen gibt. Die Störung kann angeboren oder erworben sein. Bei einem Mangel oder Fehlen bestimmter Verdauungssäfte spricht man von einer exokrinen Pankreasinsuffizienz die eine mögliche Ursache für eine Fehlverdauung sein kann.</p>



<p>Malabsorption ist eine verminderte Aufnahme bereits aufgespaltener Nahrungsbestandteile für die es auch viele Ursachen gibt.</p>



<p>Bei Hunden die an verschiedenen Verdauungsstörungen leiden wird sehr oft die Diagnose Allergie gestellt, was in den meisten Fällen bei der Suche nach der Ursache sich als Malassimalation herausstellt. Um die Verdauungsleistung zu prüfen gibt es entsprechende Kot-Untersuchung die vor endoskopischen Untersuchungen gemacht werden sollten.</p>



<p><br />Wichtig ist es die Ursache für die Probleme zu finden, die oft empfohlenen Ausschlußdiäten bringen in den meisten Fällen überhaupt nichts, außer das die Nerven des Tierhalters blank liegen und sich langsam Ratlosigkeit einstellt. Was nützt eine Diät mit exotischen Fleischsorten wie z. B. Strauss, Känguru wenn der Hund z. B. das Muskelfleisch unzureichend verdaut? Getreidefrei ist auch nicht immer die Lösung, das bringt nur etwas wenn eine Störung diesbezüglich vorliegt. Interessant dazu ist ein Artikel der hier im Orginal zu finden ist:</p>



<p>Artikel Quelle: <a href="https://www.translatoruser.net/proxy.ashx?from=en&amp;to=de&amp;csId=f8483e6b-f231-4f6a-91dc-1af3a653d041&amp;usId=794d8c32-36d1-45eb-bdf3-1e2590c13e81&amp;ac=true&amp;bvrpx=true&amp;bvrpp=-1&amp;dt=2019%2f1%2f15+19%3a50&amp;h=sYHEWISrImUYYyoFgaLxXElr8KaTemoJ&amp;a=https%3a%2f%2fjournals.plos.org%2fplosgenetics%2farticle%3fid%3d10.1371%2fjournal.pgen.1004016"> <strong>Die Sequenzierung des Genoms unterstreicht die dynamische Frühgeschichte von Hunden</strong> </a><br />Freedman Ach, Gronau i., Schweizer RM, Ortega-Del Vecchyo D, Han E, Et Al. (2014) Die Sequenzierung des Genoms unterstreicht die dynamische Frühgeschichte von Hunden. PLOS Genetics 10 Absatz 1: e1004016. <a href="https://DOI.org/10.1371/Journal.pgen.1004016" target="_blank" rel="noopener">externer Link zu DOIorg.</a></p>



<p>In dem Artikel geht es zum einen darum dass die Abstammung des Haushundes vom Wolf neu &#8222;überdacht&#8220; werden sollte, möglich ist ein gemeinsamer Vorfahre der auf der einen Linie zum Wolf wurde und die andere Linie unser Haushund ist. Interessanterweise wurde ein Gen gefunden welches für die Verdauung von Stärke zuständig ist, AMY2B. Das zeigt, daß Hunde durchaus in der Lage sind stärkehaltige Nahrung zu verdauen.</p>
<p>&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Dein Hund lebt nicht von dem was er frisst, sondern von dem was er verdaut!</p>
</blockquote>


<hr class="wp-block-separator" />


<p>Eine Ernährungsberatung sollte das Ziel haben die Ursache für die Verdauungsbeschwerden zu finden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Beitragsbild eigene Fotografie.</h6>



<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Harnkristalle und Harnsteine</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/harnkristalle-und-harnsteine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Oct 2018 11:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Harnsteine]]></category>
		<category><![CDATA[TCM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tiernahrung-bergmann.eu/?p=1318</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Aus der Sicht der TCM: Wenn das Wasser gefriert entsteht Eis, in der Natur ist es Winter, Bäche und Flüsse vereisen und verlangsamen ihren Fluss. Nach TCM entstehen Kristalle und Steine im Körper aus Schleim (entweder durch Kälte oder &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/harnkristalle-und-harnsteine/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h4>Aus der Sicht der TCM:</h4>
<p>Wenn das Wasser gefriert entsteht Eis, in der Natur ist es Winter, Bäche und Flüsse vereisen und verlangsamen ihren Fluss.</p>
<p>Nach TCM entstehen Kristalle und Steine im Körper aus Schleim (entweder durch Kälte oder Hitze). Das Qi kannt nicht mehr fließen so wie ein Fluss der wenig Wasser hat, im Sommer trocknet dieser aus, Verunreinigungen werden nicht mehr abtransportiert und verstopfen den Wasserlauf, im Winter gefriert das wenige Wasser zu Eis, das Wasser fließt kaum noch.</p>
<p>Westlich gesehen haben Harngrieß und Harnsteine beim Hund verschiedene Ursachen z. B.</p>
<ul>
<li>Prädisposition bestimmter Rassen</li>
<li>Stoffwechsel bedingt</li>
<li>Medikamente</li>
<li>Alimentär bedingt</li>
<li>Alter</li>
<li>Harnweginfektionen</li>
<li>Geschlecht</li>
</ul>
<h5>Es gibt verschiedene Harnsteintypen die häufigsten sind:</h5>
<p>Struvit, Kalziumoxalat, Kalziumphosphat, Urat, Cystin, Silikat, eher selten Xanthin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p>Für eine diätetische Empfehlung ist es wichtig die genaue Zusammensetzung der Harnkristalle/Harnsteine zu kennen!</p>
</blockquote>
<hr class="wp-block-separator" />


<p style="font-size: 12px;">Beitragsbild von Carla Burke bei Pixabay</p>



<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leishmaniose-Hilfe</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/leishmaniose-hilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2018 15:19:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Leishmaniose]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Mediterane Erkrankungen beim Hund  Informationen  Futterberatung &#160; externer Link zur Webseite Leishmaniose-Hilfe von Ingrid Bergmann: &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h4>Mediterane Erkrankungen beim Hund </h4>
<ul>
<li>Informationen </li>
<li>Futterberatung</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>externer Link zur Webseite Leishmaniose-Hilfe von Ingrid Bergmann:</p>
<p><a href="https://leishmaniose-hilfe.com" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2944 size-medium" src="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2022/08/3-300x186.png" alt="Leishmaniose Hilfe" width="300" height="186" srcset="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2022/08/3-300x186.png 300w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2022/08/3-1024x636.png 1024w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2022/08/3-768x477.png 768w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2022/08/3.png 1257w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Darmaufbau</title>
		<link>https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/darmaufbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jul 2018 16:21:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tiernahrung-bergmann.eu/?p=967</guid>

					<description><![CDATA[&#160; Wann gibt man ein Darmprobioticum? &#160; nach der Einnahme eines Antibiotikums nach einer Wurmkur im Herbst zur Stärkung der Abwehr nach Abklingen von Durchfall für Tierschutzhunde nach der Ankunft regelmäßig bei chronischen Krankheiten &#160; Darm gesund &#8211; Hund gesund &#8230; <a href="https://tiernahrung-bergmann.eu/medizin/darmaufbau/">Weiter</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h4>Wann gibt man ein Darmprobioticum?</h4>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>nach der Einnahme eines Antibiotikums</li>
<li>nach einer Wurmkur</li>
<li>im Herbst zur Stärkung der Abwehr</li>
<li>nach Abklingen von Durchfall</li>
<li>für Tierschutzhunde nach der Ankunft</li>
<li>regelmäßig bei chronischen Krankheiten</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p>Darm gesund &#8211; Hund gesund</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1966 size-large" src="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/03/Hundchesai3-1024x768.jpg" alt="Tiernahrung-Bergmann" width="1024" height="768" srcset="https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/03/Hundchesai3-1024x768.jpg 1024w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/03/Hundchesai3-300x225.jpg 300w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/03/Hundchesai3-768x576.jpg 768w, https://tiernahrung-bergmann.eu/wp-content/uploads/2019/03/Hundchesai3.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<h6>Beitragsbilder eigene Fotografien von Ingrid Bergmann</h6>
<hr class="wp-block-separator" />]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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